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Umbenennung in Nord-Mazedonien: Skopje tauscht Schilder aus

Umbenennung in Nord-Mazedonien: Skopje tauscht Schilder aus
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Aus Mazedonien wird Nord-Mazedonien – offiziell ist die Namensänderung schon seit Tagen – jetzt wurde sie in der Hauptstadt Skopje auch ganz praktisch in die Tat umgesetzt. Auf dem Regierungsgebäude wurde der Schriftzug erneuert – und ein „Nord“ vor das Mazedonien gesetzt. Weitere Schilder sollen folgen.

Der neue Name ist Teil einer Vereinbarung mit Griechenland. Dieses hatte seinem nördlichen Nachbarn das Recht auf den Namen Mazedonien lange Zeit abgesprochen – mit Verweis auf die gleichnamige griechische Provinz und aus Angst vor möglichen Gebietsansprüchen Mazedoniens.

Ende Januar zogen die Länder einen Schlussstrich hinter den jahrzehntealten Namensstreit. Mazedonien heißt nun Nordmazedonien, Athen gab im Gegenzug seine Blockadehaltung auf, mit der es Skopje den Weg in EU und NATO versperrte. Letzterer tritt Nord-Mazedonien voraussichtlich 2020 bei. Das Aufnahmeprotokoll wurde vergangene Woche in Brüssel unterzeichnet.