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Vorfreude auf die NATO in Nordmazedonien

Vorfreude auf die NATO in Nordmazedonien
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Mazedonien hat das Protokoll zur Ratifizierung des Abkommens über seinen Beitritt zur NATO unterzeichnet. Die Mitgliedschaft im Verteidigungsbündnis wird als wichtiger strategischer Beitrag zur Stabilisierung des Balkans betrachtet.

Dazu Verteidigungsministerin Radmila Sekerinska:

"Wir können kein stabiles Europa ohne einen stabilen und vom Wohlstand geprägten Balkan haben. Wir sind überzeugt, dass unsere Mitgliedschaft in der NATO tatsächlich zeigen wird, dass die Balkanländer vorankommen und dass die Region Südosteuropas friedlich und wohlhabend wird"

Die mazedonische Armee besteht aus 6000 Soldaten. Im Rahmen des Programms "Partnership for Peace", das Mazedonien 1995 unterzeichnete, wurde die kleine Armee in den letzten Jahren von NATO-Mitgliedern für den Einsatz innerhalb der Allianz ausgebildet.

Künftig soll die mazedonische Armee auf dem Balkan für die kollektive Sicherheit der euro-atlantischen Region sorgen.

"Mazedonien ist seit vielen Jahren ein NATO-Partner. Auch ohne Mitgliedschaft in der Allianz haben wir mit mehr als 4000 Mitarbeitern an verschiedenen, von der NATO geführten Missionen teilgenommen. Dies sind mehr als 50 Prozent unserer Streitkräfte im Land. Auch kleine Länder können für die NATO einen Beitrag leisten".

Die Armee ist, angesichts ihrer Erfahrungen mit NATO-Missionen in Afghanistan, bereit für neue Aufgaben. Dazu Major Vlatko Shteriovski:

"Die Mitglieder der Armee der Republik Mazedonien haben mit ihrer Professionalität, Integrität und Verantwortung gezeigt, dass sie den NATO-Mitgliedern und den Mitgliedern der Streitkräfte anderer Armeen gleichgestellt sind".

"Mazedonien, bald Nordmazedonien, wird der 30. Mitgliedsstaat der NATO. Der Beitritt dieses multiethnischen Landes im Süden des Balkans zum Militärbündnis, wird als wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der immer noch sensiblen Sicherheit dieser Region angesehen.