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Selbstverliebt in Pompeji: Archäologen legen Narziss frei

Selbstverliebt in Pompeji: Archäologen legen Narziss frei
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In der antiken Stadt Pompeji im Golf von Neapel haben Archäologen ein Fresko entdeckt. Die Wandmalerei im Atrium eines Hauses zeigt den wunderschönen Jüngling Narziss, der sich, so sagt es die Legende, in sein eigenes Spiegelbild verliebte und am Ende den Tod fand.

"Dieser Ort ist so schön und die Fresken sind so wertvoll, dass wir uns entschieden haben, unsere Pläne zu ändern", sagte Alfonsina Russo, Übergangsdirektorin des Archäologieparks Pompeji. "Wir haben den Raum leergemacht und wollen ihn der Öffentlichkeit zugänglich machen."

Narziss wird am Ende nicht nur von sich selbst bewundert, sondern auch von kulturhungrigen Touristen. In dem Haus in Pompeji war bereits im vergangenen Jahr ein Fresko entdeckt worden. Es zeigt den Gott Jupiter als Schwan, der einen sinnlichen Moment mit der Spartanerkönigin Leda verbringt.