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Portugal: Freiwillige sammeln Hilfsgüter für Venezuela

Portugal: Freiwillige sammeln Hilfsgüter für Venezuela
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Während sich an den Grenzen Venezuelas das Schicksal der humanitären Hilfe für die Bevölkerung entscheidet, werden auch in Portugal Hilfsgüter organisiert. Und zwar von der portugiesisch-venezolanischen Gemeinschaft. Bei insgesamt acht Gottesdiensten beteten ihre Mitglieder für das Schicksal Venezuelas und sammelten Lebensmittel und Medikamente.

Bereits seit drei Jahren verschickt der Verband Venexos Hilfsgüter in das südamerikanische Land, erzählte Sofia Alves von Venexos: "Gestartet haben wir mit dem Versand von Medikamenten. Vergangenes Jahr haben wir dann aufgrund der ernsten Unterernährung venezolanischer Kinder begonnen, auch Lebensmittel für Unter-6-Jährige zu verschicken."

"Nichts im Vergleich zu dem, was vor Ort benötigt wird"

"Viele Leute haben berechtigte Zweifel, ob die Hilfe bei den Bedürftigen wirklich ankommt. Mit unserem Kontrollsystem können wir das jetzt garantieren.

Natürlich wissen wir sehr wohl, dass die drei Tonnen, die wir im letzten Jahr geschickt haben, nichts im Vergleich zu der Menge sind, die vor Ort benötigt wird. Aber diese Hilfe, die wir seit 2016 leisten, verbessert das Leben vieler Menschen und rettet in einigen Fällen sogar Leben."

Auch Teresa Reis hat beim Sammeln der Spenden mitgeholfen: "Ich habe versucht, Nahrungsmittel in unserer Gemeinschaft zu sammeln, die die Leute nicht brauchen. Außerdem habe ich in Apotheken um Medikamente gebeten."

"Die Menschen waren extrem solidarisch"

Maria Isabel Vieira von Vexos hat sich bei der Organisierung von Medikamenten beteiligt: "Das war ein unglaublicher Erfolg. Die Menschen waren extrem solidarisch."

Euronews-Korrespondentin Filipa Soares war vor Ort dabei: "Die portugiesisch-venezolanische Gemeinschaft versucht, mit allen Mitteln zu helfen und konzentriert sich dabei besonders auf den Bedarf für Medikamente und Babynahrung.

Einige von den freiwilligen Sammlern stammen selbst aus Venezuela und helfen nun ihrem Vaterland von Portugal aus."