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Fronten zwischen Indien und Pakistan trotz geplanter Freilassung des Piloten immer noch verhärtet

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Die Fronten zwischen Indien und Pakistan sind noch immer verhärtet. Pakistans Außenminister weigerte sich an einem Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Abu Dhabi teilzunehmen, da sein indischer Amtskollege ebenfalls eingeladen ist.

Pakistan will mit der Freilassung eines indischen Piloten zur Deeskalation der Lage beitragen.

Zuvor hatte die pakistanische Armee ein Video verbreitet, das den Gefangenen zeigte. Er bezeichnete die pakistanischen Soldaten darin als "Gentlemen" und sagte, er würde auch nach Rückkehr in sein Heimatland bei dieser Aussage bleiben.

Indiens Außenministerium beschwerte sich, dass diese "vulgäre Darstellung" gegen internationales Recht verstoße.

"Wir halten einen indischen Piloten fest und haben beschlossen, ihn als Geste des Friedens freizulassen", sagte der pakistanische Ministerpräsident Imram Khan.

Indien begrüßte dies, sei aber nicht bereit für einen Dialog solange pakistanische Gruppen weiterhin Anschläge verübten.

"Wir freuen uns, dass unser Pilot, der sich in Pakistans Gewahrsam befindet, nun freigelassen wird. Sobald er an uns übergeben wird, werden wir uns weiter äußern", sagte der indische Luftwaffengeneral Kapoor.

Indien betonte aber auch, dass es bereit sei, auf weitere Provokationen Pakistans zu reagieren.

Die Spannungen in der Himalaya-Region Kaschmir hatten sich in den vergangenen Tagen zugespitzt, nachdem die pakistanische Gruppe Jaish-e-Mohammed einen Anschlag verübte, bei dem 40 indische Sicherheitskräften ums Leben kamen.

Mehrere hundert Familien wurden aus Grenzdörfern auf der pakistanischen Seite evakuiert.