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Brasilien: Lula darf Gefängnis kurzzeitig verlassen

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Von Euronews
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Brasiliens ehemaliger Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, kurz Lula, hat kurzzeitig das Gefängnis verlassen dürfen, um an der Beerdigung seines Enkels teilnehmen zu können. Für Kritik sorgte ein wenig mitfühlender Tweet des Sohn des aktuellen Präsidenten.

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Brasiliens ehemaliger Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, kurz Lula, hat kurzzeitig das Gefängnis verlassen dürfen, um an der Beerdigung seines Enkels teilnehmen zu können. Der wegen Korruption verurteilte Ex-Politiker wurde am Samstag aus der Haftanstalt in Curitiba im südlichen Bundesstaat Paraná für ein paar Stunden nach São Paulo geflogen. Sein siebenjähriger Enkel war an einer Hirnhautentzündung verstorben. Ein Bundesgericht hatte den Freigang am Freitag erlaubt. 

Mehrere Hundert Anhängerinnen und Anhänger Lulas sowie seine Nachfolgerin im Präsidentenamt, Dilma Rousseff, und Parteikollege Fernando Haddad nutzten die Gelegenheit und versammelten sich am Friedhof. 

Während einige politische Gegner auf Twitter ihr Mitgefühl ausdrückten, gab es auch Kritik: Eduardo Bolsonaro, Politiker und Sohn des aktuellen Präsidenten Jair Bolsonaro, bezeichnete den Freigang Lulas auf Twitter als Sonderbehandlung. Er erhielt viele wütende Kommentare und löschte den Tweet. Anschließend schrieb er, dass er dabei bleibe, dass Lula das Gefängnis aus Fragen der "Gleichstellung mit anderen Gefangenen" nicht hätte verlassen dürfen. Er fügte aber hinzu, dass der Tod des Kindes "bedauerlich und unerwünscht" sei. Diese Dinge sollten nicht verwechselt werden.

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