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"Tiger, welcome back!"

"Tiger, welcome back!"
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REUTERS/Mike Segar
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"Tiger, welcome back." Mit diesen Worten wurde Tiger Woods nach seinem Sensationssieg in Augusta bei der Pressekonferenz begrüßt. Und nicht nur die Golfwelt verbeugt sich vor dem 43-Jährigen. Von Bill Clinton bis Serena Williams – es regnet Glückwünsche für den Kalifornier, den viele nach jahrelanger Durststrecke sportlich schon abgeschrieben hatten. Zeitweise auch er sich selbst.

"Ich hatte ernsthafte Zweifel nach dem, was vor einigen Jahren passiert ist", so Woods in Augusta. "Ich konnte kaum laufen, nicht sitzen, mich nicht hinlegen. Ich konnte kaum etwas mehr. Zum Glück wurden meine Rückenbeschwerden dann erfolgreich behandelt und mir die Chance auf ein normales Leben gegeben. Dann wurde mir klar, dass ich tatsächlich wieder den Golfschläger schwingen kann. Und dass meine Hände noch dazu fähig waren, Golf zu spielen.“

Die Freude über sein Comeback eint sogar US-Präsident Donald Trump und seinen Vorgänger Barack Obama. Beide gratulierten via Twitter.

Drogen, Affären, Rückenschmerzen

Tiger Woods Triumph in Augusta gilt schon jetzt als das Sportmärchen 2019 – 14 Jahre nach seinem letzten Masters-Sieg und elf nach seinem letzten Erfolg bei einem ganz großen Golfturnier. Neben den Rückenschmerzen hatten auch private Fehltritte wie mehrere Affären und Drogengeschichten dazu beigetragen, dass er immer weiter von der Weltspitze abdriftete.

In den letzten Jahren ging es für Woods wieder bergauf – sportlich wie privat. Bis zum absoluten Höhepunkt in Augusta. Der 43-Jährige siegte einen Schlag vor seinen Landsmännern Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka.