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Aus Kubricks Keller

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Filmrollen mit einer der ersten Kopien von Stanley Kubricks Film "Shining", eine Schreibmaschine, Originalrequisite aus dem Film von 1980, Kostüme aus "Clockwork Orange", 20 Jahre nach dem Tod des Meisterregisseurs widmet das Design Museum London ihm eine umfassende Schau.

Viel Seltenes und nie Gesehenes haben die Kuratoren in enger Zusammenarbeit mit Kubricks Familie zusammengetragen. "Das ist unser Kram, Vaters Kram", so Tochter Katharina Kubrick, "das war in unserem Haus, er hat ja nie etwas weggeworfen. Alles wurde sorgfältig katalogisiert und in Kisten in Lagerräume gebracht. Immer, wenn wir umgezogen sind, haben wir die Sachen mitgenommen."

Die Ausstellung richte sich an Kubrick-Fans, vor allem aber auch an die junge Generation, die Kubrick vielleicht noch nicht aus dem Kino kennt, so Museumsdirektor Deyan Sudjic. Der Ausstellungsort London ist von besonderer Bedeutung für den 1999 verstorbenen Autorenfilmer.

"Alle seine Filme wurden in und um London gedreht, das war außergewöhnlich", erzählt Sudjic. "Er war in der Lage, all diese Welten zu erschaffen, sei es ein Hotel in den Rocky Mountains für The Shining, die Schlachtfelder von Vietnam oder den Weltraum."

Stanley Kubrick: The Exhibition, ist bis 15. September im Design Museum London zu sehen, Tickets gibt es nach vorheriger Reservierung.

Weitere Informationen

Webseite der Ausstellung mit Ticketshop