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Klimaaktivisten in London: "Business as usual = Tod"

Klimaaktivisten in London: "Business as usual = Tod"
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"Wir wissen, dass wir euer Leben durcheinandergebracht haben,“ schrieben die Umweltaktivisten an die Londoner. “Wir tun dies nicht leichtfertig. Wir tun das nur, weil es ein Notfall ist." Aktivisten der Klimainitiative „Extinction Rebellion“ (Rebellion gegen die Auslöschung) hatten die britische Hauptstadt 10 Tage lang aus dem Takt gebracht, indem sie etwa das Finanzministerium blockierten oder sich am Eingang zur Londoner Börse festklebten. Zum Abschluss im Hyde Park sagten sie an: "Es ist nicht vorüber".

Sophie Cowen, Aktivistin:

"Wenn die Finanzinstitute tatsächlich die Wahrheit über die schwere Klima- und Umweltkrise sagen und dann darauf reagieren würden, könnte sich sehr schnell was ändern. Deshalb bitten wir die Menschen, dies zu tun."

Die Aktivisten werfen der Finanzbranche vor, "Klima- und ökologische Zerstörung" zu finanzieren. Sie hielten Schilder mit der Aufschrift "business as usual = death" (business as usual = Tod) hoch. Die Finanzindustrie sei mitverantwortlich für die Zerstörung des Klimas und der Umwelt, sagte eine Sprecherin von „Extinction Rebellion“.

Claire Farrel, Demonstrantin:

"Es ist sicher nicht das Ende von allem, was großartig ist, aber wir sind nahe dran und jetzt haben wir eine Menge Arbeit, unglücklicherweise."

Mehr als 10.000 Polizeibeamte waren in den vergangenen zwei Wochen im Einsatz, mehr als 1.100 Personen wurden festgenommen, gegen etwa 70 Personen Anklage erhoben.

Die Gruppe „Extinction Rebellion“ war im vergangenen Jahr von britischen Wissenschaftlern gegründet worden. Sie fordert, einen Klimanotstand auszurufen, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2025 auf null zu senken und Bürgerversammlungen zu Klima- und Umweltthemen.

su