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Nordmazedonien: Pendarovski wird Staatsoberhaupt

Nordmazedonien: Pendarovski wird Staatsoberhaupt
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Stevo Pendarovski hat die Präsidentschaftswahl in Nordmazedonien gewonnen. Der 56-Jährige wird von den regierenden Sozialdemokraten unterstützt. Auf Pendarovski entfielen rund 52 Prozent und auf Gegenkandidatin Gordana Siljanovska-Davkova 44 Prozent der Stimmen. Das Staatsoberhaupt des Landes verfügt über geringe politische Macht.

„Das Ergebnis dieser Wahl garantiert die Mitgliedschaft des Landes in der Nato sowie in der Europäischen Union und die wirtschaftliche Entwicklung. Wir haben ein dunkles Tief überwunden. Diesen Sieg können wir festhalten und ausbauen“, sagte Pendarovski.

Gegenkandidatin warnt vor Hochmut

Siljanovska-Davkova, die von der größten nationalistischen Oppositionspartei unterstützt wird, hatte sich im Wahlkampf gegen die kürzlich vollzogene Namensänderung in Nordmazedonien ausgesprochen. Sie warnte das neugewählte Staatsoberhaupt vor Hochmut.

„Ich hoffe nicht, dass Überheblichkeit herrschen wird und dass in wichtigen Fragen der Standpunkt der Opposition angefochten wird. Aber eines weiß ich mit Sicherheit: Alle Probleme Mazedoniens werden nicht gelöst werden“, sagte Siljanovska-Davkova.

In der ersten Wahlrunde hatte Pendarovski nur rund 4000 Stimmen vor seiner Widersacherin gelegen. Ersten Einschätzungen zufolge sicherte ihm in der Stichwahl die Unterstützung eines Teils der albanischen Minderheit den Sieg. Die Albaner hatten in der ersten Runde insbesondere Blerim Reka unterstützt.