Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Russland sucht nach der Ursache für Flugzeugunglück

Russland sucht nach der Ursache für Flugzeugunglück
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Im nordrussischen Murmansk sind drei Tage Trauer verhängt worden. Die Stadt war das Ziel des in Moskau ausgebrannten Flugzeugs.

Die beiden Flugschreiber wurden bereits im Schutt der Maschine entdeckt. Sie sollen nun ausgewertet werden. Bis dahin hüllen sich offizielle Stellen über die Ursachen der Katastrophe in Schweigen. Die russische Luftfahrtbehörde sieht momentan noch keinen Grund, den Flugzeugtyp Suchoi Superjet aus dem Verkehr zu nehmen.

"Das Flugzeug hatte eine sehr hohe Anfluggeschwindigkeit, ein sehr hohes Landegewicht und ist daher sehr hart auf die Landebahn aufgekommen. Die Frage, die wir beantworten müssen, ist genau diese: Warum war die Geschwindigkeit eines so schweren Flugzeugs so hoch und warum war der Aufprall so schwer", sagte Aleksey Samolyotov, Luftfahrtexperte.

Es ist mehr oder weniger klar, dass das Flugzeug bei der Landung und nicht schon in der Luft Feuer gefangen hat. Nachdem die Maschine sehr hart auf dem Boden aufgeprallt war, sprang sie noch einmal in die Luft und landete erneut. Der Kraftstoff entflammte wohl nach dem zweiten Aufprall.

Die Frage ist, warum das Flugzeug sofort nach dem Start gezwungen war, umzukehren. Eine Theorie macht ein Blitzschlag, der Probleme in den Systemen verursachte und den Funk ausschaltete.