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D-Day: US-Veteranen kehren an Kriegsschauplatz zurück

D-Day: US-Veteranen kehren an Kriegsschauplatz zurück
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Wenige Tage vor dem 75. Jahrestag der Landung der Allierten in der Nomandie haben US-Kriegsveteranen den französischen Küstenabschnitt besucht, an dem sie 1944 ankamen.

Entlang am sogenannten Omaha Beach, sind sie an den Ort zurückgekehrt, der einst Kriegsschauplatz war.

Die 15-köpfige Gruppe - darunter auch eine Krankenschwester der Armee - machte zunächst an einen amerikanischen Friedhof halt - Blumen und militärische Ehren für die Gefallenen.

Der 93-jährige Roy Huereque, landete in Le Havre und kämpfte sich bis nach Wien vor. Er sagt, die Grabsteine wecken Erinnerungen an all die Freunde, die er verloren hat:

"Wenn man hierher kommt und all diese Gräber sieht, fühlt man sich schlecht. Wir hatten Glück - wir wurden nicht beerdigt, aber diese Jungs hatten kein Glück. Sie sind die wahren Helden. Alle sagen, wir sind die Helden, aber ich bin der Meinung, die Helden sind genau dort."

"Viele Menschen sind für uns gestorben"

Auch einheimische Schüler nahmen an der Zeremonie teil und legten Rosen und Flaggen an einem Kriegsdenkmal nieder.

"Sie sind hier gelandet, um uns zu retten. Wenn sie nicht gekommen wären, wären wir jetzt vielleicht Deutsche oder wir würden gar nicht existieren. Das ist wirklich cool von ihnen. Viele Menschen sind für uns gestorben."

Im Rahmen der Feierlichkeiten spielten US-Soldaten außerdem gemeinsam Football, um der Toten zu gedenken und die Sieger zu feiern. Helen Patton, eine Enkelin des berühmten amerikanischen Panzerkommandanten General George S. Patton Jr., organisierte das Spiel in der Nähe der Landeplätze.