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Schiffsunglück in Budapest: Leiche in der Donau gefunden

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Schiffsunglück in Budapest: Leiche in der Donau gefunden
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Fünf Tage nach dem Schiffsunglück auf der Donau mit mindestens sieben Toten ist 100 Kilometer südlich von Budapest eine weitere Leiche gefunden worden. Die Identifizierung des Toten, der nahe der Ortschaft Harta aus dem Wasser gezogen wurde, dauert noch an.

Zu dem Unglück in Budapest war es gekommen, als das kleine Ausflugsschiff "Hableany" mit dem wesentlich größeren Flusskreuzfahrtschiff "Viking Sigyn" zusammenstieß.

An Bord waren eine 33-köpfige Reisegruppe aus Südkorea und zwei ungarische Besatzungsmitglieder. Nur sieben Personen haben überlebt. Die genauen Ursachen der Kollision sind noch unklar.

Ungarische Einsatzkräfte und südkoreanische Marinetaucher setzen unterdessen ihre Bemühungen fort, um zu dem in neun Meter Tiefe liegenden Wrack der "Hableany" zu gelangen. In dessen Innerem werden weitere Tote vermutet.

Starke Strömungen in der Donau verhinderten bislang, dass Taucher zu dem gesunkenen Schiff gelangen konnten.

Der ukrainische Kapitän des Kreuzfahrtschiffes wurde festgenommen und ist in Untersuchungshaft. Die ungarische Staatsanwaltschaft befürchtet Fluchtgefahr und wirft ihm Gefährdung der Flussschifffahrt vor.