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Unglück auf der Gerschnialp: Ein Toter bei Seilarbeiten

Unglück auf der Gerschnialp: Ein Toter bei Seilarbeiten
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Bei Wartungsarbeiten an einer Seilbahn ist auf der Gerschnialp in der Zentralschweiz ein Mensch ums Leben gekommen. Sechs weitere Personen wurden verletzt.

Nach Angaben der Kantonspolizei Obwalden handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Mitarbeiter des Bahnbetreibers. Aufgrund der andauernden Wartungen ist die Seilbahn, die unter anderem den Ferienort Engelberg mit dem Trübsee verbindet, derzeit gesperrt.

Hans Wicki von den Titlis Bergbahnen sprach vom "schwärzeste Tag in der Unternehmungsgeschichte".

Staatsanwalt Bernhard Schöni teilte mit, der Unfall habe sich ereignet, als die Arbeiter das Seil kürzen wollten. Solch ein Vorgang ist nicht ungewöhnlich. Allerdings habe sich das Seil gelöst oder sei abgerissen. Die genauen Umstände werden derzeit untersucht.

Der Abschnitt zwischen Engelberg und Trübsee wurde 2015 gebaut. Die Fahrzeit für die 2685 Meter lange Strecke beträgt neun Minuten.