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Wirtschaft: Russlands Frauen gehen voran

Wirtschaft: Russlands Frauen gehen voran
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Die Digitalwirtschaft gehört zu den Geschäftsfeldern, die die russische Regierung ganz besonders fördern möchte, um die Wirtschaft voranzubringen. Da versteht es sich von selbst, dass auch auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg ausführlich über diesen Zweig gesprochen wurde. Bis 2024 will Russland die Digitalisierung der Wirtschaft mit mehr als einer Billion Rubel anschieben.

Technologieunternehmerin Swetlana Balanowa erläutert: „In Russland hängt viel davon ab, wie der Staat und die Spitzenbeamten auf die Wirtschaft blicken. Was gerade auf der Tagesordnung ganz oben steht. Andererseits ist es sehr wichtig, dass die Digitalwirtschaft nicht zu einer Wirtschaft verkommt, in der nur staatliche Akteure eine Rolle spielen, denn das ist ein wettbewerbsstarker Markt und oft werden die besten Technologien nicht von Staaten, sondern durch große Anstrengungen innerhalb eines Wettkampfes von Privatunternehmen geschaffen."

Unternehmerinnen bei Firmengründungen unterstützen

Die Anzahl und die Wirtschaftskraft kleiner sowie mittelständischer Unternehmen soll in Russland steigen und nach Vorstellung der Regierung innerhalb der Firmenlandschaft künftig rund 40 Prozent der Betriebe ausmachen. Nadja Tscherkasowa, Vorstandsmitglied der Otkritie-Bank, spricht sich in diesem Zug dafür aus, insbesondere Unternehmerinnen bei Firmengründungen zu unterstützen.

„Bei der Beteiligung von Frauen an der Leitung wirtschaftlicher Vorhaben stehen wir weltweit unter den ersten Drei, sind beim Unternehmergeist aber nur 56. Wir müssen deshalb jeden umkrempeln und Frauen helfen, ihre eigenen Firmen zu gründen. Wenn wir Frauen fragen, die wirtschaftlich etwas vorhaben, machen diese den Mangel an Wissen und Bildung als größte Hürde aus. Männer nennen da an erster Stelle die Finanzierung", so Tscherkasowa.

Die Weltbank hat der russischen Wirtschaft im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent vorhergesagt. 2018 nahm das Bruttoinlandsprodukt offiziellen Angaben nach um 2,3 Prozent zu.