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"Art Basel": Messe der Extreme

"Art Basel": Messe der Extreme
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In der Schweiz ist die weltweit größte Kunstmesse eröffnet worden. Auf der "Art Basel" erstehen die Superreichen Kunstwerke mit einem Wert von bis zu mehreren Millionen Euro.

Das Gemälde "Frau mit Hund" von Pablo Picasso kann für 32 Millionen Dollar erworben werden. Im vergangenen Jahr wurden rund 44 Prozent des gesamten Kunstumsatzes in den USA erzielt, gefolgt von Großbritannien (21 Prozent) und China (19 Prozent).

"Der Markt hat sich in den letzten zwei Jahren gut entwickelt", sagt Kulturökonomin Clare McAndrew. "Wir haben zwei Jahre lang ein stetiges Wachstum erlebt. Vergangenes Jahr lagen die weltweiten Umsätze bei rund 67 Milliarden Dollar - sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Interesse der Mainstream-Investoren ist geweckt. Es ist ein großes Geschäft."

"Knappheit lässt die Preise steigen"

Ein anderes Werk von Joan Miró trägt den Titel "Der Flug des Vogels" und ist für 25 Millionen Dollar auf der "Art Basel" erhältlich. Gemälde großer, namhafter Künstler gehen immer gut - die Preise sinken nie.

"Solange wir den Markt am oberen Ende mit den Werken bedienen können, die die Menschen wollen, wird es immer eine Nachfrage geben - denn sie ist von Knappheit getrieben", so McAndrew. "Jeder geht auf die Jagd nach den Werken derselben Künstler. Und Knappheit lässt die Preise steigen."

Hochkarätige Kunstmessen haben den Vorteil, dass sie viele potenzielle Käufer an einem Ort zusammenbringen.

"Ich bin dankbar, dass Galerien auf der ganzen Welt Ausstellungsräume haben", sagt Kunstberaterin Lisa Schiff. "Wenn ich die Zeit habe - und das muss ich, weil ich damit meinen Lebensunterhalt verdiene - gehe ich dorthin. Aber es ist einfacher meine Kunden hier als in einer Galerie zu treffen."

Trotz allem gibt es auf der "Art Basel" durchaus auch Kunstwerke für den kleineren Geldbeutel. Die Kunstmesse endet an diesem Sonntag.