US-Unabhängigkeitstag: Wirbel um Waffenschau

US-Unabhängigkeitstag: Wirbel um Waffenschau
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Die Vereinigten Staaten begehen am heutigen 4. Juli ihren Unabhängigkeitstag. In der Hauptstadt Washington findet anlässlich des Feiertags auf Wunsch von Präsident Donald Trump eine Waffenschau der Armee statt. Schon im Februar hatte Trump die Veranstaltung als eine der größten Versammlungen in der Geschichte von Washington D.C. angekündigt - unter dem Motto „Ein Salut an Amerika“.

Vor zwei Jahren wohnte der US-Präsident der Militärparade anlässlich des französischen Nationalfeiertages bei und zeigte sich beeindruckt.

Kritiker werfen Trump vor, den Feiertag politisch auszunutzen und Wahlkampf zu machen.

„Ich finde, es ist in diesem Jahr ein bisschen zu viel. Ich bin dagegen, unsere Steuergelder für eine Veranstaltung auszugeben, die das Ego einer selbstsüchtigen Person streicheln soll“, so eine Frau aus der Hauptstadt. Ein Mann meint: „Ich hätte gerne, dass es der Präsident dabei belässt, die Unabhängigkeit zu feiern. Für politische Reden und all das gibt es noch genügend Zeit.“

Trump betonte, aus seiner Sicht seien die Kosten für die Veranstaltung im Vergleich zu deren Nutzen sehr gering.

Die Bürgermeisterin der Hauptstadt, Muriel Bowser, sagte, die Höhe der Kosten für Washington D.C. sei noch schwer abzuschätzen.