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Mehr als 250 Festnahmen in Paris nach Krawallen von Algerien-Fans

Mehr als 250 Festnahmen in Paris nach Krawallen von Algerien-Fans
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Tausende Fans haben den Einzug der algerischen Nationalmannschaft ins Finale des Afrika Cups gefeiert.

Und das nicht nur in Algerien, sondern auch in vielen französischen Städten wie Paris, Marseille oder Lyon.

Die Feiern standen noch unter dem Eindruck des algerischen Siegs im Viertelfinale am vergangenen Donnerstag.

Im Anschluss hatten Fans in ganz Frankreich randaliert und Geschäfte geplündert, ein Mann überfuhr in Montpellier eine Familie mit seinem Auto, die Mutter starb.

Auch diesmal gab es wieder Zwischenfälle. In Paris wurden Mülleimer in Brand gesteckt und Fahrräder beschädigt.

Frankreichweit nahm die Polizei fast 250 Personen fest, so das Innenministerium.

In Marseille wollten Fußballfans am alten Hafen feiern. Die Polizei ließ sie aber nicht durch, da dort auch das Feuerwerk anlässlich des Nationalfeiertags stattfand und sich viele Menschen dort aufhielten.

Einige der Fans warfen Steine und Flaschen in Richtung der Polizei.

Auch hier standen Mülleimer in Flammen, Bushaltestellen wurden demoliert.

In Lyon brannten mehrere Autos.

Algerien hatte sich den Finaleinzug mit einem 2:1-Sieg gegen Nigeria gesichert, das vom Deutschen Gernot Rohr trainiert wird.