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"Ich musste das machen": Verdächtiger gesteht nach Mord an Dresdner Wissenschaftlerin

"Ich musste das machen": Verdächtiger gesteht nach Mord an Dresdner Wissenschaftlerin
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Foto: Jebulon, CC0 via Wikimedia Commons
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Im Fall der getöteten Wissenschaftlerin aus Dresden hat der Verdächtige gestanden. Das gaben die Ermittler in der westkretischen Hafenstadt Chania bekannt. Der 27-Jährige Mann aus Kreta gab an, die Forscherin des Max-Planck-Instituts zweimal angefahren zu haben. Dabei sei Biologin verletzt worden. Danach habe er die Frau vergewaltigt und sie in eine Höhle geworfen. Gegenüber der Polizei soll der Mann gesagt haben: "Ich musste das machen." Der Täter ist offenbar verheiratet und Vater zweier Kinder. Zum Tatmotiv ist noch nichts weiter bekannt.

Die aus Kalifornien stammende Forscherin Suzanne Eaton arbeitete am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Dort forschte sie an Fruchtfliegen, wie Zellen miteinander kommunizieren, um Gewebe einer bestimmten Größe und Form zu bilden.

Sie hatte an einem Treffen in der Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war von einer Exkursion am 4. Juli nicht zurückgekehrt. Ihre Leiche war einige Tage später in einer kleinen Höhle rund 8,5 Kilometer von Kolymbari gefunden worden. Die Obduktion der Leiche hatte ergeben, dass die 59-Jährige erstickt worden war.