Salivini wegen angeblicher Moskau-Gelder weiter unter Druck

Italiens Innenminister Matteo Salvini
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Von Euronews mit Ansa, dpa
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Wegen angeblicher Zahlungen aus Moskau an Salvinis Partei Lega soll der Innenminster vor dem Parlament aussagen.

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Italiens Innenminster Matteo Salvini gerät wegen angeblicher Zahlungen aus Russland weiter unter Druck.

Nicht nur die Opposition, auch Regierungschef Giuseppe Conte und der Koalitionspartner, die Fünf-Sterne-Bewegung, fordern, dass sich Salvini vor dem Parlament dazu äußert.

Das werde er tun, so Salvini nun, allerdings nur im Rahmen der wöchentlichen Fragestunden.

Das reiche nicht aus, heißt es aus der Opposition.

Inzwischen hat auch die Staatsanwaltschaft in Mailand Ermittlungen aufgenommen.

Hintergrund ist ein heimlich auf Tonband mitgeschnittenes Treffen von Salvini-Vertrauten mit drei Russen, das vergangenen Oktober in Moskau stattfand.

Dabei ging es um die Möglichkeit, Salvinis Lega 65 Millionen Euro aus Ölverkäufen zukommen zu lassen. Ex-Regierungschef Matteo Renzi sprach von Hochverrat.

Salvini streitet das ab. Erst am Montag sagte er, die Lega habe keinen einzigen Euro aus dem Ausland erhalten, das ganze sei was für James-Bond-Fans, er selbst kümmere sich um das echte Leben.

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