Gegen Brexit und gegen Boris

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Von Euronews
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Lautstark haben die Brexit-Gegner in London protestiert. Doch nicht nur den Brexit wollen sie nicht - auch der designierte Premierminister ist nicht nach ihrem Geschmack.

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Die Gegner eines Brexit geben nicht klein bei. In London haben unter dem Motto "Nein zu Boris, Ja zu Europa" Tausende gegen den Austritt Großbritanniens aus der EU protestiert. Die Kundgebung wurde von «March for Change» organisiert, einem Zusammenschluss EU-freundlicher Gruppen.

Am kommenden Dienstag gibt die Konservative Partei bekannt, wer der Nachfolger der scheidenden Premierministerin Theresa May wird. Haushoher Favorit ist Boris Johnson.

Ihn "würdigten" die Demonstranten mit zahlreichen Plakaten und einer aufblasbaren Puppe namens "Baby Blimp". Die Puppe trägt ein T-Shirt mit einem Doppeldeckerbus und dem Schriftzug "350 Millionen Pfund" - eine Anspielung auf seine Brexit-Kampagne. Johnson hatte behauptet, dass Vereinigte Königreich müsse wöchentlich umgerechnet 400 Millionen Euro an die EU weiterleiten. Was er jedoch verschwieg: Großbritannien erhält einen erheblichen Teil seiner Beiträge zurück, etwa für die Landwirtschaft.

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