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Iran nimmt angebliche CIA-Spione fest, einigen droht die Todesstrafe

Iran nimmt angebliche CIA-Spione fest, einigen droht die Todesstrafe
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Der Iran hat nach eigenen Angaben ein Netzwerk des US-Geheimdienstes CIA im Land aufgedeckt und 17 Agenten verhaftet. Das sagte der Leiter der Sionageabwehr des iranischen Geheimdienstes. Alle Agenten seien Iraner. Einigen von ihnen droht die Todesstrafe.

US-Präsident Donald Trump wies dies als Lügen zurück. Auf Twitter schrieb er, dass die Angaben "völlig falsch" seien. Es handle sich um Propaganda eines "religiösen Regimes", das versage und keine Ahnung habe, was es machen soll. Die iranische Wirtschaft sei tot und es werde noch viel schlimmer. "Der Iran ist ein totales Chaos", so Trump.

"Ich hoffe, dass alle, die diese Geschichte lesen, aufwachen und erkennen, dass das iranische Regime eine lange Geschichte des Lügens hat. Sie haben gelogen, als sie das amerikanische unbemannte Luftfahrzeug abgeschossen haben. Sie haben in den vergangenen Tagen gelogen, als sie den Tanker festgesetzt haben. Es liegt in der Natur des Ayatollah, die Welt anzulügen. Ich würde jede iranische Behauptung mit Vorsicht genießen", sagte Mike Pompeo, der US-Außenminister.

Spionage gegen Visa

Die CIA habe bewusst Iraner gewählt, weil sie die Landessprache beherrschten und auch Zugang zu verschieden Organisationen hätten, so der Offizielle in einem Presse-Briefing im iranischen Kultusministerium. Mit gefälschten Dokumenten sollten sie nicht in den Fokus der iranischen Sicherheitsbeamten rücken.

Den angeblichen Agenten seien für ihren Einsatz Greencards, die amerikanische Staatsbürgerschaft und lukrative Jobs in den USA versprochen worden, so der Iran. Auch einige europäische und asiatische Länder sollen demnach bei den CIA-Einsätzen gegen den Iran mitgewirkt haben. Mehr Details dazu sollen bald veröffentlicht werden.