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Schlechtes Gewissen für Fluggäste: Fridays for Future am Flughafen

Schlechtes Gewissen für Fluggäste: Fridays for Future am Flughafen
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Die weltweite Fridays for Future-Bewegung hat es geschafft, den Umweltschutz weit oben auf die Politagenda zu heben. Jetzt richten sich die Schüler gezielt an Flugreisende. In Stuttgart fand der Protest erstmals an einem Flughafen statt.

„30 Euro, Stuttgart-Berlin – wo bleibt die Steuer auf Kerosin!“

Schülerin Sofie Rehberg bei der Fridays for Future-Demo am Stuttgarter Flughafen

Ziel ist es, Fluggästen ein schlechtes Gewissen zu machen, so die Organisatoren. Sprechchöre hallen durch die Terminals "Es gibt kein Recht auf steuerfreies Fliegen" oder „30 Euro, Stuttgart-Berlin – wo bleibt die Steuer auf Kerosin!“

"Wenn sich nur ein paar Leute überlegen 'ok, das nächste Mal fliege ich vielleicht nicht', dann, denke ich, ist das schon mal ein Erfolg für uns."

Das Phänomen der Flugscham ist bereits in aller Munde

Am letzten Schultag vor den Sommerferien in Baden-Württemberg herrschte am Stuttgarter Flughafen Hochbetrieb, tausende starteten in den Urlaub.

Einige Fluggäste wollen sich die Freude auf den Urlaub nicht verderben lassen. Eine Frau sagt: "Ich glaube, dass Zweidrittel von denen genauso ins Flugzeug steigen, und deshalb habe ich sehr gemischte Gefühle dazu." "Wer von denen nicht fliegt, werfe den ersten Stein", fügt ihr Begleiter hinzu.

Die Fridays for Future-Bewegung möchte mit ihrer Aktion eine neue Zielgruppe erreichen, Menschen die nicht zu den Demonstrationen kommen. Das Phänomen der Flugscham ist bereits in aller Munde.

Fluggast am Stuttgarter Flughafen

"Weil Klimawandel geht uns alle an, nicht nur die Kids, die da oben stehen und die vielen anderen, sondern uns alle, Sie, wir. Großartig, also mir könnten fast die Tränen kommen, es ist einfach ganz großes Kino."