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Zeitungsbericht: "Schredder-Affäre" nun auch um Altkanzler Kern

Zeitungsbericht: "Schredder-Affäre" nun auch um Altkanzler Kern
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Von Johannes Pleschberger mit dpa
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Laut der Kronen Zeitung hat nun auch Österreichs Altkanzler Christian Kern seine „Schredder-Affäre“. Bisher hatte er das energisch bestritten...

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Die Schredder-Affäre rund um Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz betrifft nun auch die Oppositionspartei SPÖ. Am Ende der Amtszeit von Altkanzler Christian Kern sollen ebenfalls Festplatten geschreddert worden sein. Das berichtete die Kronen Zeitung.

In einem Facebook-Post bestreitet Christian Kern, von diesen Vorgängen gewusst zu haben: "Das Prozedere zur Amtsübergabe wurde von den Beamten des Kanzleramts eingeleitet und durchgeführt. Es handelte sich um einen amtswegigen Vorgang." Weder von ihm noch von seinem Kabinett habe es einen Auftrag zum Schreddern gegeben.

Kern: Das Schreddern bei Kurz war anders, "eine Panikaktion"

Laut den Recherchen der Kronen Zeitung stammen drei der zerstörten Festplatten direkt aus Kerns damaligem Vorzimmer, und vier weitere Festplatten vom damaligen Kanzleramt und Staatssekretariat.

Einen Vergleich mit der Schredder-Affäre rund um Sebastian Kurz verbiete sich Kern. Bei Kurz habe es sich nämlich um eine Panikaktion gehandelt, so der SPÖ-Altkanzler.

Zum heutigen Bericht der Krone darf ich festhalten: Es gab anlässlich der Übergabe der Regierungsgeschäfte an Sebastian...

Publiée par Christian Kern sur Mardi 30 juillet 2019

Kurz-Mitarbeiter hatte fünf Drucker-Festplatten schreddern lassen

Die erste Schredder-Affäre war von der Wochenzeitung Falter aufgedeckt worden. Wenige Tage vor dem geplanten Misstrauensvotum Ende Mai hatte ein Mitarbeiter von Sebastian Kurz fünf Drucker-Festplatten schreddern lassen. Kurz selbst hat den Vorgang als normal und legitim verteidigt. Welche Daten auf den Festplatten waren, ist unklar.

Wahl am 29. September

Der österreichische Wahlkampf ist also um eine Affäre reicher geworden. Bei der Nationalratswahl in zwei Monaten, am 29. September, werden die Bürgerinnen und Bürger ihr Urteil abgeben.

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