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Mord mit Ankündigung: 33-Jähriger soll Freund der Schwester erschossen haben

Mord mit Ankündigung: 33-Jähriger soll Freund der Schwester erschossen haben
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Bild von succo auf Pixabay
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Ab Montag steht ein 33-jähriger Syrer im niedersächsischen Braunschweig vor Gericht. Er soll den aus dem Irak stammenden Lebensgefährten seiner Schwester auf einem Parkplatz in Salzgitter erschossen haben.

Demnach soll der Angeklagte dem 25-jährigen Opfer zuerst aufgelauert und anschließend fünf Schüsse auf ihn abgefeuert haben. Dieser starb noch am selben Abend im Krankenhaus an den schweren Verletzungen.

Kurz nach dem Vorfall wurde der mutmaßliche Täter unter dringendem Tatverdacht festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Täter kündigte den Mord an

Der Lebensgefährte der Schwester war Christ. Der Angeklagte soll in der Vergangenheit mehrmals geäußert haben, dass er als Mitglied einer muslimischen Familie die Beziehung seiner Schwester nicht toleriere. Wegen familiärer Probleme war die Schwester schon an einen unbekannten Ort geflohen.

Im Januar dieses Jahres soll der Angeklagte angekündigt haben, das Paar zu töten. Aus seiner Sicht war seine Schwester vom muslimischen Glauben abgefallen. Er könne die Beziehung nicht akzeptieren.

Dem 33-Jährigen werden Mord aus Heimtücke und aus niedrigen Beweggründen sowie Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Salzgitter hatte in der Vergangenheit schon mehrere Tötungsdelikte erlebt. Im Mai 2018 war eine 30 Jahre alte Frau wegen eines Sorgerechtsstreits erschossen worden. Im Mai 2016 wurde ein 58-Jähriger in einer Obdachlosenunterkunft ermordet. Drei Monate vorher war eine 18 Jahre alte Schwangere in ihrer Wohnung erstochen worden.