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Friedliche Proteste gegen G7-Gipfel

Friedliche Proteste gegen G7-Gipfel
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Tausende Menschen demonstrieren am Samstag an der französisch-spanischen Grenze gegen den G7-Gipfel der großen Industrienationen.

Für den Marsch zwischen Hendaye in Frankreich und Irun in Spanien haben sich Globalisierungsgegner und Klimaaktivisten, "Gelbwesten"" und baskische Nationalisten zusammengetan.

Feststimmung bei dem Protestmarsch

Euronews-Reporter Guillaume Petit ist vor Ort:

"Es herrscht derzeit eher eine Feststimmung. Diese Demonstranten hier sind mit Rettungsbooten gekommen, um auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer aufmerksam zu machen. __Es werden zahlreiche Forderungen gestellt: Eine davon ist der Klimaschutz - zu einer Zeit, in der "das Haus brennt". So hatte Emmanuel Macron die humanitäre und ökologische Katastrophe im Amazonas genannt."

In Sorge um die Zukunft sind Eltern mit ihren Kindern zur Demonstration gekommen. So auch der Ire Dave O'Connell mit seiner Tochter:

"Wir zerstören unseren Planeten und unsere Kinder werden leiden. Also sollten alle Eltern, die ihre Kinder lieben, hier sein und für die Umwelt protestieren."

Und eine Französin sagt:

"Es wird behauptet, es sei eine Klimakonferenz - aber wir haben zig Flugzeuge, Helikopter, Autos gesehen ... Das ist nicht sehr umweltfreundlich. Es ist eher das Gegenteil, von dem, was wir erwarten. __Wir hoffen, dass es irgendwann ein größeres Bewusstsein gibt. Aber es geht voran! Hier sind alle Generationen vertreten. Das ist das, was zählt."

Gegengipfel mit 50 NGOs

Diese erste Kundgebung ist friedlich verlaufen. Aber am Freitagabend ist es im Protestcamp in Urrugne bereits zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

Rund 50 NGOs treffen sich zu dem sogenannten Gegengipfel. Neben Umweltschutz fordern sie mehr soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit: Die G7-Länder seien verantwortlich für eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich.

Der Gipfel der G7 beginnt am Samstagabend im rund 30 Kilometer entfernten Biarritz. Kundgebungen sind dort nicht erlaubt. Das Toptreffen wird von über 13 000 Einsatzkräften geschützt. In der gesamten Region werden Ausschreitungen gewalttätiger Gipfelgegner befürchtet.