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Gedenken an Rohingya-Vertreibung

Gedenken an Rohingya-Vertreibung
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In Bangladesch haben zehntausende Mitglieder der Rohingya-Volksgruppe der Vertreibung aus Myanmar gedacht. Vor zwei Jahren leitete das Militär des südostasiatischen Landes eine Offensive gegen die muslimische Minderheit ein. Dies galt als Vergeltung für die Angriffe von Rohingya-Kampfgruppen auf Polizeiwachen, bei denen zwölf Menschen getötet wurden.

Das Vorgehen des myanmarischen Militärs gegen die Rohingya wurde von den Vereinten Nationen als ethnische Säuberung und teils auch als Völkermord eingestuft. In einem UNO-Untersuchungsbericht wird der Armee vorgeworfen, systematisch mit Vergewaltigungen, Folter und dem Niederbrennen von Dörfern für Angst und Schrecken in der Zivilbevölkerung gesorgt zu haben. Mehr als 700.000 Rohingya flohen ins Nachbarland Bangladesch. Vor einer möglichen Rückkehr nach Myanmar fordern sie vom Staat Sicherheiten.