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EU besteht trotz Johnsons Widerstand auf Brexit-Zahlung

EU besteht trotz Johnsons Widerstand auf Brexit-Zahlung
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Ob Großbritannien nun mit oder ohne Abkommen aus der Europäischen Union ausscheiden wird - teuer zu stehen kommt der Brexit das Vereinigte Königreich in jedem Fall. Das hat EU-Währungskommmissar Pierre Moscovici verdeutlicht.

Im Raum steht eine Scheidungssumme von gut 40 Milliarden Euro, die Premierminister Boris Johnson nicht in vollem Umfang zahlen will.

Moscovici sagte in einem Radiointerview: "Die Briten werden ihre Zahlungen und Beiträge unter allen Umständen begleichen müssen. Und zwar unabhängig davon, ob ein (Brexit-)Abkommen zustande kommt oder nicht. Ich denke, sobald er sich die Dinge genauer angesehen hat, wird er verstehen, dass es sich hierbei um rechtliche und finanzielle Verpflichtungen handelt, die unbedingt eingehalten werden müssen und das werden sie auch. Es ist wichtig, dass es darüber keinen Konflikt gibt. Warum? Weil es einfach eine Bedingung des Vertrauens für die kommenden Diskussionen ist."

Genaue Scheidungssumme noch unklar

Johnson wiederholte beim G7-Gipfel seine Drohungen, im Fall eines No-Deal-Brexits noch ausstehende Zahlungen an die EU zu kürzen. Wenn es keinen Deal gebe, werde man dazu rechtlich nicht gebunden sein.

Die EU betonte, dass die von Johnson genannte Summe von 39 Milliarden Pfund keine von Brüssel genannte Zahl sei. Die Abschlussrechnung könnte niedriger ausfallen und werde bekanntgegeben, wenn feststehe, wann Großbritannien die EU verlasse, hieß es.