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Berlin: Mord an Tschetschenen, Verbindung zum russischen Geheimdienst?

Berlin: Mord an Tschetschenen, Verbindung zum russischen Geheimdienst?
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Nach dem Mord an einem Tschetschenen aus Georgien sucht die Polizei jetzt nach Zeugen, die den mutmaßlichen Täter kennen oder Angaben zu seinem Hintergrund machen können.

Dazu veröffentlichte sie am Dienstag ein Foto des Verdächtigen, eines 49-jährigen Russen, der nach Medienberichten Verbindungen zum russischen Geheimdienst haben soll.

Die Polizei konnte den Mann bereits am 23. August verhaften als er nach den tödlichen Schüssen im Berliner Tiergarten auf einem E-Tretroller flüchten wollte.

Der "Spiegel" berichtete, dass der falsche Reisepass des Mannes zu einer Einheit im Moskauer Innenministerium führe, die in der Vergangenheit bereits Dokumente für den Militärgeheimdienst ausgestellt habe.

Ein russischer Regierungssprecher sagte, der Fall in Berlin habe nichts mit den russischen Behörden zu tun.

Das Mordopfer soll Anfang der 2000er-Jahre auf der Seite muslimischer Tschetschenen gegen Russland gekämpft haben. Die Berliner Polizei hatte ihn zuletzt als "islamistischen Gefährder" beobachtet.