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Boris Johnson in der Schule: Appel für mehr Offenheit

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Boris Johnson in der Schule: Appel für mehr Offenheit
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Boris Johnson drückt wieder die Schulbank: Auf Besuch in einer Grundschule in Pimlico im Südosten Londons gab der britische Premierminister den Schülern einige wichtige Ratschläge mit auf den Weg: Sie sollen sich später im Studium nicht zuviel betrinken mehr für die Schule arbeiten als er.

"Ich habe ungefähr 20 Jahren fast nichts anderes gelernt als Latein und Griechisch. Und jetzt regiere ich das Land. Es ist also eine perfekte Ausbildung", so Johnson.

Außerdem gab Johnson den Kindern noch eine Lektion in kultureller Offenheit: "Habt ihr das Bild in Eurem Lehrbuch gesehen, ein Bild von Athen und Sparta? Erinnert ihr euch daran? Sparta war sehr militärisch organisiert, sie waren hart untereinander und sie mochten keine Einwanderer, sie haben sie alle rausgeschmissen. Aber Athen dagegen war sehr offen und hieß Menschen aus der ganzen antiken Welt willkommen. Und jetzt schaut euch das aus heutiger Sicht an: Athen hat unglaublichen Ruhm hinterlassen und Sparta ist nur eine Ruine. Das leert euch etwas sehr Wichtiges: Zivilisationen müssen offen und einladend sein, wenn sie Erfolg haben wollen."

Nach dem Appel für mehr Offenheit, bekräftigte Johnson noch, dass Großbritannien die EU am 31. Oktober verlassen werde- notfalls auch ohne Abkommen.