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Die Krönung: Wieder 12 Emmys für "Game of Thrones"

Die Krönung: Wieder 12 Emmys für "Game of Thrones"
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Reuters / MIKE BLAKE
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Ein großer Abend und wieder ein Rekord für "Game of Thrones": Die im Mai nach acht Staffeln zu Ende gegangene Fantasy-Serie gewann bei der Verleihung der Emmys in Los Angeles zum vierten Mal in Folge den Preis in der Kategorie bestes Drama. Insgesamt gab es zwölf Trophäen, darunter für den besten Nebendarsteller in einer Drama-Serie: Peter Dinklage (Tyrion Lannister).

"Ich schätze mich überglücklich, Mitglied einer Gemeinschaft zu sein, in der es um Toleranz und Vielfalt geht, denn nirgendwo sonst hätte ich die Möglichkeit auf einer solchen Bühne zu stehen".
Peter Dinklage (Tyrion Lannister).
Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie, "Game of Thrones"
Reuters / MIKE BLAKE

Bereits 2015 und 2016 hatte "Game of Thrones" je zwölf Auszeichnungen bekommen - das ist Emmy-Rekord.

Es war die Nacht der biritschen Newcomerinnen. Jodie Comer, gewann als Hauptdarstellerin in der Serie "Killing Eve" und setzte sich gegen ihre ebenfalls nominierte Mitspielerim Sandra Oh durch. Eine freundschaftliche Umarmung unter Kolleginnen gab es dennoch.

Reuters / MONICA ALMEIDA

Billy Porter gewann als erster offen homosexueller Mann in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in "Pose". Der Saal brodelte vor Begeisterung, als Porter, mit dem wahrscheinlich schrägten Hut des Abends, voller Freude auf die Bühne hüpfte.

Reuters / MONICA ALMEIDA

Der Überraschungsabräumer des Abends war die britische Serie "Fleabag" von und mit der Britin Phoebe Waller-Bridge: Beste Komödie, bestes Drehbuch und beste Hauptdarstellerin. Damit stach Waller-Bridge starke Konkurrentinnen aus allen voran "Veep"-Star Julia Louis-Dreyfus.

"Es ist wirklich wunderbar und beruhigend zu wissen, dass eine schmutzige, perverse, wütende, verwirrte Frau es bis zu den Emmys schaffen kann, also vielen Dank. Ich danke allen."
Phoebe Waller-Bridge
Beste Darstellerin, Bestes Drehbuch, Beste Comedy-Serie für "Fleabag"

Zu den weiteren Gewinnern zählten unter anderem die Serien "Chernobyl", "The Marvelous Mrs. Maisel" und "Ozark".

Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24 000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala, in diesem Jahr zum vierten Mal in der Geschichte ohne Moderator, stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zusammengezählt mit den Nebenkategorien sammelte der Premium-Kabelfernsehsenders HBO mit 34 die meisten Trophäen ein, dahinter folgte der Streamingdienst Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit 8 und der TV-Sender NBC mit 7.