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Thomas-Cook-Pleite: Kreta in der Patsche

Thomas-Cook-Pleite: Kreta in der Patsche
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Die Pleite von Thomas Cook hat weitreichende Auswirkungen auf die Urlaubsländer. Der Präsident des Tourismusverbandes auf der griechischen Insel Kreta, Michalis Vlatakis, sprach von einem Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala. Das Schlimmste komme aber noch.

Gegenüber Euronews erklärte der Touristikfachmann: "Ein Gigant der Tourismusindustrie ist gefallen. Wir hier auf Kreta erwarten jetzt nach dem Erdbeben den Tsunami."

Im Moment sind etwa 50.000 Touristen mit Thomas Cook in Griechenland. Im Ministerium für Tourismus in Athen wurde eine Dringlichkeitssitzung abgehalten. Was soll mit den Touristen geschehen, - was mit denen, für die Thomas Cook Arbeitgeber war.

Der griechische Minister für Tourismus, Haris Theoharis, meint: "Unser Tourismusministerium ist bereit, die Thomas-Cook-Kunden, die in unserem Land jetzt gestrandet sind, in ihre Heimatländer zurückzufliegen. Wir müssen da natürlich mit anderen Ministerien zusammenarbeiten, um das finanzieren zu können, also wir brauchen da die Hilfe des Finanzministeriums und des Ministeriums für Entwicklung und Arbeit."

Der Bankrott von Thomas Cook zieht viele griechische Geschäfte mit hinein in das Schlamassel. Wenn die Touristen schon lange wieder zuhause sind, werden die, die hier von Thomas Cook lebten, erst so richtig in der Patsche sitzen, denn viele Geschäfte in Griechenland haben exklusiv mit Thomas Cook zusammengearbeitet.

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