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Wahnsinnstat in Neuschwanstein - Nur eine tragische Zufallsbegegnung?

Blick auf die bayrische Touristenattraktion am 15. Juni 2023
Blick auf die bayrische Touristenattraktion am 15. Juni 2023 Copyright Frank Rumpenhorst/(c) Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Von Euronews mit dpa
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Der US-Amerikaner, der zwei Frauen in eine 50 Meter tiefe Schlucht gestoßen haben soll, ist von den bayrischen Behörden vernommen worden. Er soll sich dabei auch geäußert haben, aber über die Inhalte verweigert die Staatsanwaltschaft bislang jegliche Angaben.

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Nach der tödlichen Attacke auf zwei Urlauberinnen aus den USA am Schloss Neuschwanstein herrscht noch keine Klarheit über das Motiv des mutmaßlichen Täters.

Die zuständige Staatsanwaltschaft erklärte, der 30-jährige US-Amerikaner habe sich zwar in einer Vernehmung geäußert, die Inhalte der Aussagen wollte die Behörde aber nicht öffentlich machen.

Der Mann hatte die zwei beiden Frauen im Alter von 21 und 22 Jahren einen rund 50 Meter tiefen Abhang hinuntergestoßen. Die jüngere Touristin erlag den Folgen des Sturzes, die 22-Jährige erlitt laut Staatsanwaltschaft Prellungen und eine Platzwunde am Kopf. Beide Urlauberinnen prallten nebeneinander auf den Boden am Fuß des steilen Hanges.

Die Staatsanwaltschaft erhofft sich Aufschluss über den Hergang der Taten durch Video- und Fotomaterial von Augenzeuginnen und Augenzeugen. Ein entsprechendes Portal zum Hochladen des Materials wurde bereits eingerichtet. Dem Aufruf folgten bislang aber wohl nur rund ein Dutzend Menschen.

Schicksalhafte Zufallsbegegnung?

Gegen den Tatverdächtigen wird wegen Mordes und Mordversuchs ermittelt. Laut Medienberichten gehen die Ermittlerinnen und Ermittler von einem versuchten Sexualdelikt aus.

Nach Angaben des US-Außenministeriums in Washington stehe das US-Konsulat in München in engem Kontakt zu den deutschen Ermittlungsbehörden und verfolge die Lage genau.

Nach derzeitigem Stand kannten sich der mutmaßliche Täter und die Opfer nicht vor der Gewalttat. Ihre Begegnung an der Touristenattraktion wurde als zufällig beschrieben.

Sowohl der Tatort als auch die naheliegende Marienbrücke waren nach der Spurensicherung, deren Auswertung ebenfalls noch läuft, schon im Laufe des Mittwochs wieder für die Öffentlichkeit freigegeben worden.

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