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Grenzschutz nimmt 262 Wilderer aus Nordkorea fest

Grenzschutz nimmt 262 Wilderer aus Nordkorea fest
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Der russische Grenzschutz und die Küstenwache haben erneut mehrere nordkoreanische Fischerboote aufgebracht. In den vergangenen Tagen seien insgesamt 262 Wilderer festgenommen worden, die in russischen Hoheitsgewässern illegal gefischt hätten. Das gab der russische Inlandsgeheimdienst FSB bekannt. Bei den Kontrollen seien drei Fischerboote, 30.000 Tintenfische und Ausrüstung beschlagnahmt worden.

Erst Mitte September hatten russische Behörden 161 mutmaßliche Wilderer aus Nordkorea auf offener See festgenommen. Auch ihre Boote wurden beschlagnahmt und in einen Hafen in der Nähe von Wladiwostok gebracht. In diesem Fall waren offenbar seitens der Nordkoreaner Schüsse abgegeben worden. Den Fischern wurde nach ihrer Festnahme ein Angriff auf das Leben russischer Staatsschützer vorgeworfen. Russische Medien berichteten, ihnen drohe lebenslange Haft.

Die russische Fischereibehörde hatte in diesem Jahr Nordkoreanern keine Fanglizenzen gewährt. Ihnen wird vorgeworfen, verbotene engmaschige Netze zu verwenden, mit denen auch kleine Meerestiere in den Fang geraten würden.

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