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Huthi-Rebellen im Jemen lassen 290 Gefangene frei

Huthi-Rebellen im Jemen lassen 290 Gefangene frei
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Die Huthi-Rebellen im Jemen haben als Teil einer Vereinbarung mit der international anerkannten Regierung 290 Gefangene freigelassen, so das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC). Insgesamt sollen 350 Gefangene freigelassen werden.

Der UN-Jemenbeauftragte Martin Griffiths zeigte sich hoffnungsvoll, dass alle Gefangenen wie vereinbart ausgetauscht würden. Die Gefangenen und ihre Familien hätten sehr gelitten.

"Wir danken Gott für diese Freilassung und wir danken der politischen und revolutionären Führung für diese humanitären Akt, die Gefangenen freizulassen. Wir fordern beide Parteien (die Houthis und die von Saudi-Arabien geführte Koalition, Anmerkung der Redaktion) auf, an der Lösung des Problems der Gefangenen zu arbeiten auf einer humanitären Basis, um dem Leid der Familien ein Ende zu setzen", so einer der Freigelassenen.

Die Huthi-Rebellen und die Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi hatten sich im Dezember auf den Austausch von rund 16 000 Gefangenen verständigt. Auch eine Waffenruhe für die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer war Teil der von den Vereinten Nationen vermittelten Gespräche.