Queen eröffnet britisches Parlament mit Johnson-Rede

Queen verliest Rede.
Queen verliest Rede. Copyright Reuters
Von Euronews mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Queen hat in London das britische Parlament wiedereröffnet. In der von Boris Johnson verfassten Queen's speech ging es unter anderem um den Brexit und die Zuwanderung. Die will Johnson neu regeln.

WERBUNG

Die Queen auf dem Weg zum Palace of Westminster. Mit in der Kutsche: Prinz Charles und dessen Frau Camilla.

Auf der Agenda der Königin: die Wiedereröffnung des britischen Parlaments nach der einwöchigen Pause.

Im Oberhaus verlas sie schließlich die von Premierminister Boris Johnson verfasste Regierungserklärung.

Ein Thema: der Brexit.

"Eine der Prioritäten meiner Regierung besteht auch darin, den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU zum 31. Oktober sicherzustellen. Meine Regierung plant, eine neue Partnerschaft mit der EU zu erarbeiten, die auf Freihandel und freundschaftlicher Zusammenarbeit basiert."

Johnson will auch härter gegen Kriminalität vorgehen und mehr in Gesundheit und Infrastruktur investieren.

Außerdem soll die Einwanderung neu geregelt werden.

"Ein neues Einwanderungsgesetz, das die Freizügigkeit beendet, wird den Grundstein für ein faires, modernes und umfassendes Einwanderungssystem legen.

Meine Regierung setzt sich weiterhin dafür ein, dass hier wohnhafte europäische Bürger, die ihr Leben aufgebaut haben und so viel zum Vereinigten Königreich beigetragen haben, das Recht haben, zu bleiben."

Aus der Opposition hieß es, Johnsons Regierung habe keine Mehrheit im Parlament, weshalb das jetzt von der Queen verlesene Regierungsprogramm ohne eine Neuwahl kaum umgesetzt werden könne.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Kanonenschüsse, Tanztee, Tafel und ein Anruf von Harry: König Charles wird 75

Prinz Harry und Elton John gewinnen im Streit mit britischen Zeitungen

Bericht zu "Partygate-Skandal": Boris Johnson hat Abgeordnete absichtlich in die Irre geführt