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Hungersnotgedenktag in der Ukraine

Hungersnotgedenktag in der Ukraine
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Von Renate Birk mit AP
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Die Ukraine gedenkt der Opfer der schweren Hungersnot der 1930-er Jahre.

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In der Ukraine ist der Gedenktag der Opfer der Hungersnöte begangen worden. Die schwerste Hungersnot war in den Jahren 1932/33. Die Ukraine spricht von einem Völkermord an den Ukrainern, ausgelöst durch Zwangskollektivierung der Landwirtschaft durch die stalinistische Regierung. Brigaden durchsuchten damals Dörfer nach versteckten Lebensmitteln.

Der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskiy sagte: "Wie kann man so eine Idee haben, eine ganze Nation verhungern zu lassen? Wie kann man Menschen das letzte Stück Brot wegnehmen, das letzte Bröckchen Hoffnung."

Der 23. November ist der sogenannte Holodomor-Tag in der Ukraine. Viele Menschen zündeten eine Gedenkkerze an.

Kiew bemüht sich bisher vergebens um eine internationale Anerkennung dieser Hungersnot als Genozid.

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