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Johnson gegen Corbyn: Duell mit großen Worten

Johnson gegen Corbyn: Duell mit großen Worten
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Der britische EU-Austritt - aber nicht nur der - stand im Mittelpunkt einer Fernsehdebatte zwischen dem britischen Premierminister Boris Johnson dem Vorsitzenden der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn. Im letzten Streitgespräch der beiden aussichtsreichsten Spitzenkandidaten vor der Parlamentswahl am 12. Dezember erläuterte Corbyn auch die Grundzüge seiner Steuerpolitik.

„Die Menschen brauchen eine ehrgeizige Regierung, die ihnen Geld in die Tasche steckt, unsere Gesundheitsversorgung rettet, unsere öffentlichen Dienste wieder aufbaut, kostenlose persönliche Betreuung für ältere Menschen und kostenlose Bildung für alle bietet. Das bedeutet, dass man diejenigen, die die breitesten Schultern haben, bitten muss, etwas mehr Steuern zu zahlen. Eine Stimme für ältere Menschen und kostenlose Bildung für alle. Eine Stimme für Labour ist eine Stimme für die Hoffnung, für echte Veränderungen und für ein Land, das für viele arbeitet, nicht nur für wenige“, sagte Corbyn.

Boris Johnson kündigte unter anderem an, Pflegekräfte aus dem Ausland anzulocken, um die Gesundheitsversorgung im Vereinigten Königreich zu verbessern. „Wir können den EU-Austritt vollziehen und den Stillstand beenden. Wir können unser Land mit erheblichen Investitionen in das Gesundheitssystem verändern: 50.000 zusätzliche Pflegekräfte, mehr Geld für jede Schule, 20.000 weitere Polizisten. Wir können Überall gerechte Möglichkeiten schaffen - mit fantastischer Infrastruktur, Bildung und Technologie. Der einzige Weg, das Potenzial des ganzen Landes zur Entfaltung zu bringen, ist eine funktionierende konservative Mehrheitsregierung“, so Johnson.

Setzt man Meinungsumfragen als Maßstab an, können die Konservativen am 12. Dezember mit rund 43 und die Labour-Partei mit 33 Prozent der Stimmen rechnen. Drittstärkste Kraft wären demzufolge die Liberaldemokraten mit 13 Prozent.