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Victoriafälle ausgetrocknet: Bilder der schlimmsten Dürre in 100 Jahren

Victoriafälle ausgetrocknet: Bilder der schlimmsten Dürre in 100 Jahren
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Es sind erschreckende Bilder, die die schlimmste Dürre seit einem Jahrhundert an den Viktoriafällen deutlich zeigen.

Die Wasserfälle, an denen der Sambesi-Fluss 100 Meter in eine Schlucht hinabstürzt, locken Millionen von Urlaubern nach Simbabwe und Sambia. Denn hier erwartet sie eine atemberaubende Aussicht.

Während der Trockenzeit - und vor allem zum Ende hin - führen die Wasserfälle normalerweise weniger Wasser. Doch die Dürre hat nach Angaben von Experten in diesem Jahr ein beispielloses Niveau erreicht.

Den Vergleich können Sie in den unten stehenden Bildern sehen.

Ziehen Sie den Schieberegler über das Bild, um die im Januar 2019 aufgenommenen Bilder mit denen von Dezember 2019 zu vergleichen.

Wenn Sie Probleme bei der Anzeige des Bildes haben, klicken Sie hier.

So weit das Auge reicht, sieht man an der Naturattraktion nur noch trockenen Stein. Ein Risiko auch für die lokale Tourismusbranche: Potenzielle Gäste werden von den Bildern der Dürre in sozialen Medien abgeschreckt.

Die Dürre hat zudem andere schwerwiegende Konsequenzen für die Anwohner der Region. Auch das Grundwasser ist zurückgegangen, Bauern haben Ernteausfälle und die Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Auch Stromausfälle sind an der Tagesordnung, da Kraftwerke, die vom Wasser betrieben werden, ausgefallen sind.

Einige Wissenschaftler sind sich einig, dass das südliche Afrika unter den teilweise schlimmsten Auswirkungen der globalen Erderwärmung leidet, die durch das vom Menschen verursachte Treibhausgas verursacht werden. Andere argumentieren, dass eine längere Beobachtungszeit benötigt wird, um den Klimawandel für Dürren, die es auch in der Vergangenheit gab, verantwortlich zu machen.