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Star Wars: Rekord-Gewinne durch Merchandising

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Star Wars: Rekord-Gewinne durch Merchandising
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Vor mehr als 40 Jahren hat George Lucas das Kino verändert.

Mit dem ersten Star Wars-Film "Krieg der Sterne" erfand der Regisseur nicht nur ein neues Genre auf der Leinwand, er veränderte auch grundlegend das Kino-Geschäft.

In den Hollywood-Studios war man zunächst skeptisch, die Star Wars-Saga weiterführen und finanzieren zu müssen, falls das gesamte Projekt scheitern sollte.

Deshalb traf Lucas eine ungewöhnliche Entscheidung: Er verzichtete auf die ursprünglich vereinbarte Vergütung in Höhe von rund 450.000 Euro. Dafür sicherte er sich die Rechte an den Derivaten und der Star Wars-Lizenz.

Viel mehr Einnahmen durch Merchandising-Produkte

Abgesehen von ein paar Spielzeugen von Animationsfilmen aus dem Hause Disney gab es sonst nichts, was vermarktet werden konnte. Doch George Lucas wusste, dass er sich nicht nur einen Film, sondern ein ganzes Universum vorstellte.

So entstand die Filmtrilogie. Und auf einmal war klar, dass man mit Merchandising-Rechten an einem Film viel mehr verdienen kann, als mit dem Film selbst. Das Franchise wurde größer, umfasste schließlich auch Fernsehserien, Videospiele, Romane, Comics und Freizeitpark-Attraktionen.

Die ersten sechs Star Wars-Filme brachten umgerechnet rund 18 Milliarden Euro, allein aus Merchandising-Produkten ein. Klar, dass das auch andere Unternehmen der Unterhaltungsbranche anlockte.

2012 sicherte sich die Walt Disney Company für etwa 4 Milliarden Euro das Copyright von Star Wars. Zuvor hatte Disney bereits den Filmriesen Pixar und die Produktionsfirma Marvel Studios übernommen.

Mit dem erfolgreichsten Filmmerchandising-Franchise steht Star Wars sogar im Guinness-Buch der Rekorde. Im Jahr 2018 wurde der Gesamtwert des Star Wars-Franchise auf umgerechnet rund 58 Milliarden Euro geschätzt.