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Gas-Deal zwischen Russland und Ukraine

Gas-Deal zwischen Russland und Ukraine
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Russland und die Ukraine haben eine Einigung über eine weitere Durchleitung von russischem Gas nach Europa erzielt. Ende Dezember läuft der Gastransitvertrag zwischen den beiden Ländern aus.

Ukraine fürchtete um Milliardeneinnahmen

Die Ukraine fühlte sich von Russlands Marktmacht unter Druck gesetzt und fürchtete um Milliardeneinnahmen aus der Durchleitung des Erdgases. Russlands Pipeline-Projekt Nord Stream 2 soll die Gasmengen nach Deutschland künftig verdoppeln. Diese Pipeline verläuft durch die Ostsee.

Unter deutsch-europäischer Vermittlung und Beteidigung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich die Vertragspartner nun in Berlin geeinigt.

Der EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic verkündete den Durchbruch in den Verhandlungen:

"Nach sehr intensiven Gesprächen bin ich sehr froh, sagen zu können, dass wir eine grundsätzliche Einigung über alle Schlüsselelemente erzielt haben. Das halte ich für eine wirklich gute und positive Nachricht, für Europa, für Russland, für die Ukraine, für die Gasmärkte und für die Bürger aller EU-Länder."

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Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt betont, dass auch weiterhin ein Transit durch die Ukraine nötig sei, die maroden Leitungen dort aber saniert werden müssten:

"Wir werden uns bemühen, dass die Ukraine mit dieser Vereinbarung zufrieden ist. Es gibt keinen Grund, die Situation im Energiesektor zu verschärfen. Wir werden den Transit durch die Ukraine beibehalten, unklar ist nur das Volumen und die Daten des Vertrags".

Rund 18 Prozent des jährlichen Erdgasverbrauchs in der EU kommen derzeit über die Ukraine aus Russland.

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