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New Yorker Gouverneur wertet Angriff auf jüdische Feier als Terror

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New Yorker Gouverneur wertet Angriff auf jüdische Feier als Terror
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Trauer und Bestürzung herrschen am Tag nach dem Messerangriff auf ein jüdisches Fest im US-Bundesstaat New York: Fünf Menschen wurden verletzt, als ein Mann mit einem Messer in das Haus eines Rabbiners in der Stadt Monsey eingedrungen war. Der Gouverneur von New York sprach von Terrorismus. Es sei bereits 13. antisemitische Tat im Staat New York innerhalb weniger Wochen gewesen.

"Es ist ein amerikanischer Krebs, der bis in die Politik reicht", sagte Andrew Cuomo. "New York ist ein Ort der Vielfalt und der Toleranz. Wir sind 19 Millionen Menschen aus aller Welt. Wir werden nicht erlauben, dass dieses Gift sich in unserem Staat ausbreitet."

Der Angriff geschah in der Nacht zum Sonntag im Haus des Rabbis in der von orthodoxen Juden geprägten Ortschaft. Die versammelten Gläubigen im Haus des Rabbis Chaim Rottenberg wollten gerade die Chanukka-Kerzen anzünden, als ihre Feier zum jüdischen Lichterfest von einem Angreifer blutig und brutal unterbrochen wurde. "Wir haben gesehen, wie er ein Messer aus einer Verpackung genommen hat - es war so groß wie ein Besenstil", sagte Aron Kohn, einer der Teilnehmer der Feier, der "New York Times". "Er hat sofort angefangen, Menschen anzugreifen, sobald er zur Tür hereingekommen war. Wir hatten überhaupt keine Zeit zu reagieren. Ich habe um mein Leben gebetet."

Nach der Tat floh der Angreifer mit dem Auto und wurde wenig später von der Polizei gefasst. Angaben zu seiner Identität oder seinem Motiv machten die Ermittler nicht. Der festgenommene mutmaßliche Täter wurde einem Ermittlungsrichter vorgefüht. Er soll wegen versuchten fünffachen Mordes und Einbruch angeklagt werden