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Messerangriff: Verdächtiger plädiert auf nicht schuldig

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Messerangriff: Verdächtiger plädiert auf nicht schuldig
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Der mutmaßliche Messerstecher von Monsey, Grafton E. Thomas (37), hat auf nicht schuldig plädiert. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.

Ein Mann - offenbar Thomas - hatte am Samstag gegen 22 Uhr Ortszeit in Monsey in der Nähe von New York bei einer Hanukka-Feier auf Anwesende eingestochen und fünf Menschen verletzt. Die Hanukka-Feier fand im Haus von Rabbi Chaim Rottenberg statt. Alle fünf Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, vier sind schon wieder entlassen. Der Täter floh in einem Wagen. In Harlem wurde dann Grafton E. Thomas festgenommen. Er war blutverschmiert und hatte versucht, Blut mit Bleiche wegzuwaschen.

Obwohl der Angriff sehr schnell als anti-semitisch eingestuft wurde, berichten Medien in den USA, Thomas sei psychisch krank. Seit mehr als 20 Jahren sei er wiederholt in psychiatrischen Einrichtungen behandelt worden. Thomas, der bei seiner Mutter lebte, gehörte einer christlichen Gemeinde an. Die Pastorin der Gemeinde, Wendy Paige, sagte, es sei im Fall von Grafton Thomas besser statt über Antisemitismus über den schlechten Zustand des Gesundheitssystems in den USA zu sprechen. Auch Freunde und Bekannte des mutmaßlichen Messerstechers weisen auf die Jahrzehnte währende, schwere psychische Erkrankung Thomas' hin.