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Ajatollah Chamenei besucht Soleimanis Witwe - Trump rechtfertigt Luftangriff

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Ajatollah Chamenei besucht Soleimanis Witwe - Trump rechtfertigt Luftangriff
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Nach der Tötung des Top-Militärs Ghassem Soleimani hat das geistliche Oberhaupt Irans, Ajatollah Ali Chamenei, die Hinterbliebenen des Generals besucht.

Zuvor hatte Chamenei in einem Beileidsschreiben erklärt, die Urheber der Attacke erwarte "eine schwere Rache". Soleimani war durch einen US-Luftschlag am Flughafen Bagdad getötet worden.

Der iranische Außenminister Dschawad Sarif sagte in einem TV-Interview: "Die Islamische Republik hat das Recht, wann und wie immer sie es für angemessen hält, zu antworten. Wir werden nicht auf die Propaganda und Erpressung der Amerikaner hereinfallen. In welcher Art und Weise auch immer wir es für angebracht halten, und wann wir es für angebracht halten, werden wir die richtige Antwort geben, wie der Oberste Führer sagte."

Trump: USA "friedliebende Nation"

US-Präsident Donald Trump sagte bei einem Wahlkampfauftritt in Florida vor Evangelikalen Christen, die USA seien eine friedliebende Nation, aber Soleimani habe Angriffpläne auf US-Ziele gehabt: "Wir haben vergangene Nacht Maßnahmen ergriffen, um einen Krieg zu verhindern. Wir haben nicht gehandelt, um einen Krieg zu beginnen. Ich habe großen Respekt vor dem iranischen Volk. Es ist ein bemerkenswertes Volk mit einem unglaublichen Erbe und unbegrenztem Potenzial. Wir streben keinen Regimewechsel an, aber die Aggression des iranischen Regimes in der Region, einschließlich des Einsatzes von Stellvertreterkämpfern zur Destabilisierung seiner Nachbarn, muss beendet werden und zwar jetzt."

Wegen der neuen Spannungen verlegen die USA zusätzlich mehrere Tausend Soldaten in die Region. Die Sicherheitsvorkehrungen in der US-Botschaft in Bagdad wurden erheblich verstärkt. Amerikaner im Irak waren zuvor zum Verlassen des Landes aufgefordert worden.

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