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Bank als Tennisplatz: Klimaaktivisten setzen Credit Suisse unter Druck

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Bank als Tennisplatz: Klimaaktivisten setzen Credit Suisse unter Druck
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Es war ein Klimaprotest der ungewöhnlichen Art. Zwölf Klimaaktivisten der Bewegung "Lausanne Action Climat" drangen, als Tennisspieler verkleidet, in eine Bankfiliale der Credit Suisse in Lausanne ein und spielten dort Tennis.

Für das Geldunternehmen war das Hausfriedensbruch. In erster Instanz wurden die Aktivisten zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 20.000 Euro verurteilt. Dies wollten sie nicht akzeptieren und zogen vor Gericht. Anfang der Woche wurden die jungen Leute vom Bezirksgericht in Renens freigesprochen.

Mit dieser Aktion wollten sie anprangern, dass die Bank in Firmen investiere, die fossile Brennstoffe fördern.

Credit Suisse: "Zukünftig mehr Engagement beim Klimaschutz"

Credit Suisse wies die Anschuldgungen zurück, klimaschädliche Geschäfte zu betreiben, Man wolle zukünftig eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen, so die Bank. Unterstützung erhält das Geldunternehmen dabei vom schweizer Tennisspieler Roger Federer, mit dessem Gesicht sie wirbt.

In den Augen der Klimaschützer sei Federer ein Markenbotschafter für die Credit Suisse und repräsentiere sie so öffentlich.

Federer lobt die Klimabewegungen

Der Weltranglisten-Dritte verteidigte sich. In einer Pressemitteilung erklärte er, dass er die Bedrohung durch den Klimawandel sehr ernst nehme. Er habe großen Respekt und Bewunderung für die Jugendklimabewegung.

Zuvor wurde er auch von der Aktivistin Greta Thunberg für seine Verbindung mit der Credit Suisse kritisiert.

Die Schwedin nahm am Freitag in Lausanne mit mehreren tausend Menschen an einer großen Klimademonstration teil. Vor einem Jahr wurde die schweizer Bewegung climatestrike.ch ins Leben gerufen.

Die 17-jährige Aktivistin will in der kommenden Woche am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen.