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75 Jahre Auschwitz-Befreiung: Eine Überlebende erzählt

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75 Jahre Auschwitz-Befreiung: Eine Überlebende erzählt
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Rita King war nicht mehr in Auschwitz, seit sie 17 war. 75 Jahre später ist sie zurückgekehrt, um daran zu erinnern, was hier geschah.

Rita King, Auschwitz Überlebende

"Ich freue mich nicht, hierher zurückzukehren, Ich wurde verfolgt und hatte Angst. Und ich wusste nicht, was in Auschwitz geschah".

Darren McCaffrey, euronews: "Es klingt, als sie ein wenig bekommen wären?“

Rita King: "Wären Sie das nicht auch?"

Vor dem Krieg war Rita ein paar Autostunden entfernt im Osten Polens zu Hause.

Rita King: **"Es war nicht großartig, aber es war Zuhause. Ich war bei meinen Eltern, meinen Schwestern, meinem Bruder, meiner Familie, ich hatte Tanten und Onkel, und plötzlich waren alle weg."**

Darren McCaffrey, euronews: "Wie haben sie überlebt?"

Rita King: "Er war Deutscher, er sagte, ich sei zu jung, um hier zu sein. Ich werde dir einen Job in der Küche besorgen und das hat er ...

"Ich wusste damals nicht, was sie hier tun, die Selektionen habe ich nur zufällig überstanden, und da habe ich es erfahren. Wenn man Glück hatte kam man nicht in die Gaskammern. Ich war eine der Glücklichen."

Nach der Befreiung kam sie nach New York. Sie heiratete, gründete eine Familie - einige von ihnen sind mit ihr nach Polen gekommen.

Rita ist eine der wenigen, die heute noch Zeugnis ablegen können, über das was damals mit den Menschen in Auschwitz geschah.

Heute wird an sie erinnert, an über eine Millionen Tote hier und der mehr als sechs Millionen Holocaust-Opfer insgesamt. 75 Jahre später beginnen manche Erinnerungen zu verblassen, aber Rita ist es wichtig, dass die Menschen nicht vergessen. Und darauf hinzuweisen, dass der Antisemitismus in ganz Europa wieder wächst.

Darren McCaffrey, euronews: "Haben Sie Angst, dass sich das, was vor 75 Jahren hier in Polen geschah, wiederholen könnte?

Rita King: "Ja, aber es sollte nicht "