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Dank Brexit: Gadheim ist neues geographisches Zentrum der EU

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Dank Brexit: Gadheim ist neues geographisches Zentrum der EU
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Der Brexit hat ungeahnte Konsequenzen, nicht nur die politischen Gewichte in Europa verschieben sich. Um das wahre Ausmass zu begreifen, muss man nach Bayern schauen, genauer, auf einen Acker im fränkischen Gadheim.

Jürgen Götz, Bürgermeister von Gadheim

„ Gadheim wird zukünftig der neue geografische Mittelpunt der EU sein.“

Dies ist natürlich ein massiver Bedeutungsverlust für Westerngrund. Das liegt gute 70 Kilometer nordwestlich - und wird nur noch bis zum Austritt der Briten Mittelpunkt Europas sein. Schon einmal verschob sich dieser Punkt, das war 2014, als die französische Insel Mayotte Teil der EU wurde. Es war ein freudiger Anlass, und die Konsequenzen waren nicht so gravierend, der Mittelpunkt verschob sich nur um 500 Meter, denn das kleine Mayotte hat natürlich nicht das Gewicht des Vereinigten Königreichs. Schon mehrfach haben die Briten ihr Farewell verschoben, aber dieses Mal soll es endgültig sein. die Gefühle der Gadheimer sind deshalb gemischt.

Jürgen Götz, Bürgermeister von Gadheim

"Bisher sind immer nur Länder neu dazugekommen und das ist jetzt das erste Mal, dass ein Land austritt. Und ich hoffe das bei der nächsten Verschiebung des Mittelpunktes auch das Ganze passiert weil ein neues Land wieder dazu gekommen ist und nicht, weil es einen weiteren Austritt gegeben hat."

Natürlich freut man sich in Gadheim trotz des traurigen Anlasses, wenn nicht zum Nabel Europas so doch zum geografischen Mittelpunkt Europas zu werden. Deshalb will Gadheims Bürgermeister Punkt Null Uhr zum Abschied der Briten ein Lied anstimmen lassen:

"Nehmt Abschied, Brüder / ungewiss ist alle Wiederkehr / die Zukunft liegt in Finsternis / und macht das Herz uns schwer."

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