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Zu gefährlich: UN beendet Arbeit in libyschem Flüchtlingszentrum

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Zu gefährlich: UN beendet Arbeit in libyschem Flüchtlingszentrum
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Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR hat angekündigt, seine Arbeit in einem Flüchtlingszentrum im Bürgerkriegsland Libyen zu beenden. Als Grund gab das UNHCR die unsichere Lage an. So heißt es, in unmittelbarer Nähe würden Militärübungen abgehalten. Dadurch würden Flüchtlinge und andere Zivilisten gefährdet. Mehrere Hundert Menschen sollen nun an andere Orte gebracht werden.

Die Einrichtung war zur Aufnahme von Migranten errichtet worden, die aus Libyen herausgebracht werden sollten. Offiziell wurde sie zwar vom UNHCR betrieben. Der Nachrichtenagentur AP zufolge unterlag sie aber faktisch der Kontrolle von regierungstreuen Milizen. Die Agentur beschreibt katastrophale Zustände in dem Camp. , von Patienten mit Tuberkulose über Nahrungsmittelknappheit bis zu bewaffneten Wachen, die die Einrichtung zu einer Art Gefängnis machten. Im vergangenen Jahr waren zudem Hunderte Flüchtlinge aus anderen Lagern dort untergekommen. Die Einrichtung war deswegen überfüllt und kann laut UNHCR deshalb nicht länger als Transitzentrum dienen.

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