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IWF-Chefin: Keine Panik wegen Coronavirus

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IWF-Chefin: Keine Panik wegen Coronavirus
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Bremst die Coronavirus-Verbreitung die Weltwirtschaft? Nicht nur Chinas Autostadt Wuhan ist wie gelähmt, auch Tourismus und Internationaler Handel leiden. IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hat vor voreiligen Urteilen gewarnt.

Es sei verfrüht, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs des Coronavirus auf Chinas Wirtschaft abzuschätzen, aber er werde sicher Auswirkungen auf das erste Quartal haben, sagte sie in Washington.

Im Zentrum für Globale Entwicklung sagte sie, dass der gegenwärtige Notfall nach den Erfahrungen mit der SARS-Epidemie (Severe acute respiratory syndrome-related coronavirus, SARS-CoV ) in den Jahren 2002-2003 das Wachstum kurzfristig bremsen könnte, aber dann dürfte sich die Wirtschaft wieder erholen.

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Kristalina Georgiewa, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds:

„Es wäre unverantwortlich, Spekulationen darüber abzugeben, was passieren könnte. (...) Die unmittelbaren Auswirkungen sind offensichtlich. Reisen, Tourismus, Fertigung in China und Umgebung könnten zunächst betroffen sein.“

Georgiewa weiter: "Aber der umfassendere Punkt, den ich ansprechen möchte, ist - vorbereitet sein, Prävention und frühzeitiges Handeln müssen den politischen Entscheidungsträgern in Fleisch und Blut übergehen." Der Ausbruch mache die "Unvorhersehbarkeit" deutlich, "die in der Welt zur Norm geworden ist."

Erst vor wenigen Tagen hatte der Internationale Währungsfonds optimistischere Prognosen vom Oktober leicht zurückgenommen – die Weltwirtschaft dürfte demnach in diesem Jahr um 3,3 (vorher erwartet: 3,4) Prozent wachsen. Für 2021 revidierte der Währungsfonds die Prognose auf 3,4 Prozent, nach zuvor 3,6 Prozent.

su mit AP, AFP