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Coronavirus in französischem Skiort und auf Mallorca

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Coronavirus in französischem Skiort und auf Mallorca
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Nach dem Bekanntwerden von fünf neuen Coronavirus-Fällen im französischen Skiort Contamines-Montjoie direkt zu Ferienbeginn herrscht große Sorge.

Unter den Infizierten, allesamt britische Staatsbürger, befindet sich auch ein neunjähriges Kind. Vorsorglich wurden zwei Grundschulen für eine Woche geschlossen, um jegliche Ansteckungsgefahr auszuschließen.

Die französische Gesundheitsministerin Agnes Buzyn sagte vor Ort: "Wir sind nicht der Meinung, dass sich das Virus hier weiter ausbreitet. Wir werden sehen, wie es in einer Woche aussieht. Jeden Tag basieren wir unsere Entscheidungen auf den uns zur Verfügung stehenden Informationen. Wie Sie sehen, haben wir alle keine Masken an. Das Leben im Dorf geht normal weiter."

Die fünf britischen Coronavirus-Patienten würden behandelt und zeigten bislang keine Anzeichen einer schweren Erkrankung, hieß es seitens der Behörden. Sechs Briten, die zur Gruppe gehören, seien sicherheitshalber in Quarantäne. Etwa 100 Menschen, mit denen die Briten in Kontakt waren, würden getestet.

Auf Mallorca

Erstmals ist ein Fall von Coronavirus auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca bestätigt worden. Fernando Simon, zuständiger Koordinator der Nothilfe in Spanien, sagte: "Es handelt sich um einen Briten. Er war in Kontakt mit einer der infizierten Personen in dem französischen Skiort gewesen und dann nach Mallorca gereist. Er zeigt kaum Symptome, aber, das er positiv auf das Virus getestet wurde, muss er natürlich in Quarantäne bleiben."

Auf der spanischen Kanareninsel La Gomera ist ein infizierter Deutscher in Quarantäne.

Briten im Hotel in Nordengland

Großbritannien holte 105 britische Staatsbürger und 95 Menschen aus anderen europäischen Ländern aus Wuhan. Es ist das zweite Flugzeug, das die britische Regierung geschickt hat. Die Menschen wurden in einem Hotel in Milton Keys im Norden Englands untergebracht, wo sie ihre 14-tägige Quarantänezeit verbringen werden.